Free Me

nach dem Drama „Die Befristeten“ von Elias Canetti

Bild1

Achtzig Jahre in der Zukunft, in einer scheinbar besseren, weil angstlosen Welt, ist jedem Menschen „sein Augenblick“ bekannt:

Der Todeszeitpunkt wird durch das Entschlüsseln der DNA aller Personen bereits bei der Geburt erfasst. Diese Information befindet sich als einziger Beweis von da ab in der verschlossenen Kapsel, die jeder am Arm trägt.

Allgemein ist bekannt: „Mit einem bestimmten Kapital Leben kommt man zur Welt. Es nimmt nicht ab, es nimmt nicht zu.“
Alles ist gut!

Niemand muss mehr Angst vor dem Tod haben. Man kann sich das Leben einteilen und scheinbar niemand kommt zu kurz.

Doch als „Fünfzig“ beginnt, dieses System in Frage zu stellen, droht alles zu zerbrechen.

Regie: Martin Klocke und Kerstin Glachs

Ensemble: Christina Ottoson, Caspar Russegger, Caroline Scharla, Stephanie Scharla, Kerstin Glachs, Andi Bernegger